Danjeogbiyeonsu oder: auch Asiaten können gut aussehen! Donnerstag, Aug 30 2007
Watching 1:17 Uhr nachmittags
Wer sich jetzt fragt, welche unverständliche Sprache ich nun erlerne: keine, oben stehendes Wort ist der Titel eines Filmes, der im Deutschen “The Legend of Gingko: Das Schwert des Himmels” getauft wurde. Fälschlicherweise wurde er dabei als erster Film und “The Legend of Ginko: The Gingko Bed” als zweiter Film betitelt. Zumindest von der Reihenfolge der Drehs her ist es aber genau umgekehrt. Was die Chronologie der Ereignisse anbelangt, kann ich noch nichts sagen, da ich The Gingko Bed erst heute nachmittag schauen werde, wie versprochen habe ich bislang die Finger davon gelassen.
Es ist echt schwer, im Internet Informationen über diesen Film zu finden! Dabei ist es ein wahres Prachtstück, ein Kunstwerk, das man nicht alle Tage findet. Danjeogbiyeonsu erzählt von Vee (oder Pee, wahlweise auch mal Pi geschrieben), einem Mädchen, dessen Schicksal über den Fortbestand zweier Völker entscheiden wird: Die Hawks und die Volcanoes. Dann gibt es noch einen Heiligen Berg, der auf Seiten der friedlichen Volcanoes steht und die Hawks verflucht hat und das himmlische Schwert, das diesen Fluch brechen kann- und Vee, deren Seele noch zur Vollendung des Schwertes fehlt. Und während sie versucht, das Richtige zu tun um ihr Volk zu retten, gibt es da noch Dan, den sie liebt, und Jeok, der sie liebt und bereit ist, für diese Liebe sein Volk zu verraten…
Und jetzt kommen wir zum zweiten Teil des Titels, dem gutaussehenden Asiaten, den genau der ist Dan, einfach nur wunderbar *schwärm*. Die Romanze zwischen ihm und Vee trägt für mich den ganzen Film, und wo amerikanische Filme nichts mehr als Klischees und Gags zu bieten haben, rührt diese stille asiatische Liebe auf ihre fremde Art. Eben dieses asiatische Setting macht den koreanischen Film zu etwas besonderem. Sicher sollte man Fantasy mögen, um den Film zu sehen, aber gerade die Tatsache, dass The Legend of Gingko aus einer vollkommen anderen Kultur stammt, macht ihn so besonders.
Ein Dank an den Zufall und ein Dank an den wundervollen Cast.